Mitleben

Klosterleben auf sich wirken lassen als Zeit des Mitlebens

Das Mitleben ist die Antwort auf eine der ersten Fragen, die uns bei Fortbildungen oder in Schulklassen gestellt wird: „Wie ist es denn so im Kloster, wie lebt ihr?“ Diese Frage kann nie abschließend beantwortet werden, ebensowenig wie die Frage nach dem, wie sich Glauben anfühlt. Das muss man selbst erleben um es wirklich zu verstehen. Für Menschen, die Klosterleben auf sich wirken lassen wollen, bieten wir verschiedene Formen des Mitlebens an, z.B. Kloster auf Zeit, Auszeiten oder Stille Tage.

Klosterleben

Mit Klosterleben wird oftmals etwas Geheimnisvolles verbunden: Etwas, das sich hinter dicken Klostermauern abspielt und nur für Menschen zugängig ist, die im Kloster sind. Filme über das Mittelalter und Unterrichtsstunden begünstigen oftmals dieses Bild. Ein ganz anderes Licht werfen Serien wie „Um Himmels Willen“ auf das Klosterleben: Eine Gemeinschaft, die sich unablässig und unermüdlich für die Nöte der Welt einsetzt und von einer Rettungsaktion in die nächste eilt.
In Wahrheit sieht Klosterleben zum Glück etwas anders aus: Wir sind offen für die Nöte der Menschen und unterstützen sie im Rahmen unserer Möglichkeiten. Dabei strukturieren Gebetszeiten den Tag und helfen uns die tägliche Arbeit mit Gott in Berührung zu bringen. Ordensgemeinschaften unterscheiden sich dabei maßgeblich aufgrund ihres Charismas.

Mitlebekonvent / Kloster auf Zeit /  freiwilliges Ordensjahr

Dieses Angebot richtet sich an junge Frauen zwischen 18 und 40 Jahren, die länger als eine Woche das Klosterleben auf sich wirken lassen wollen – einfach mitleben und in den Alltag eintauchen.

Sie leben im Konvent mit, nehmen an Gebetszeiten teil und unterstützen die Schwestern bei den täglich anfallenden Arbeiten. Es bleibt auch genug Zeit für persönliche Bedürfnisse und zur Kärung von Fragen in Begleitgesprächen.
Aus Rückmeldungen wissen wir: Das Klosterleben „live“ ist meist ein wahrer Kontrast zum gewohnten Leben! Manche Frauen sagten sogar, sie seien in eine andere Welt eingetaucht. Diese Zeit des geteilten Gemeinschaftslebens gab ihnen Halt und Stärkung im Glauben.

Auszeit/ Stille Tage / Exerzitien

Wer trotz wenig Zeit doch ein paar Tage für das persönliche Glaubenswachstum einsetzen möchte, ist bei uns ebenso willkommen. Auch wenige Tage geben Abstand zum Alltag. Abstand, um vieles zu entdecken, was durch zu große Nähe nicht mehr wahrnehmbar war! Stille Tage, abseits vom Trubel des Alltags, ermöglichen es manchmal erst, das Licht zu sehen, dass das eigene Leben bescheint. Je nach Intensität von Stille und Gottessuche sprechen wir von einer Auszeit, stillen Tagen oder Exerzitien.

Kosten

Da wir als kleine Ordensgemeinschaft unseren Lebensunterhalt selbst erwirtschaften müssen bitten wir um einen Unkostenbeitrag. An Finanzierungsschwierigkeiten sollte die intensive Gottessuche nicht scheitern.